Das Buch "RITSCH RATSCH KLICK – EIN FOTOSOPHISCHES MANIFEST UND WARUM JESUS KEIN FOTOGRAF WAR" ist leider vergriffen. Einige Infos zum Inhalt haben wir Ihnen kurz zusamengestellt.

RITSCH RATSCH KLICK – EIN FOTOSOPHISCHES MANIFEST UND WARUM JESUS KEIN FOTOGRAF WAR

"Es geht um Fotografien mit dem Smartphone und um die Betrachtung von Begriffen. Zunachst klingt das wie ein Widerspruch, denn in der Regel geht man davon aus, das sich ein Foto selbst erklärt. Fotografie ist eine Bildsprache und damit die einzige Sprache, die weltweit ohne Worte verstanden werden müsste, bzw. kann. Aber die Flut an veröffentlichten Bildern steht meines Erachtens in direktem Verhältnis zu einem gesellschaftlichen Wandel, in dem sich manche Begriffe genauso wenig halten lassen wie manche gesellschaftlichen Werte." (Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

LIEBHABER VON GEGENÄTZLICHKEITEN

"Interessant in diesem Zusammenhang ist der Gedanke, dass die Demokratie an sich nicht auf Rentabilität ausgelegt ist, es aber dennoch zu einer Ökonomiesierung und Selbstoptimierung aller Lebensbereiche gekommen ist. Mit der Wortschöpfung Fotosophie und den scheinbar belanglosen Fotografien setze ich dem Effizienz- und Nützlichkeitsdenken, das als Gesellschaftsmaxime existiert, etwas entgegen." (Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

FOTOSOPHIE

"Die bloße Anwendung des Internets führt nicht zu einer besseren Welt. Gesellschaften scheinen auch nicht so frei zu sein, wie die Bilder in den Chats und Zeitschriften suggerieren. Da sich die Begriffe in der Zeit nicht halten, habe ich passende erfunden. Die Begriffe FOTOSOPHIE und HIPSTAMATIKER beschreiben die grundlegende Herangehensweise an die Arbeiten aus der Sammlung Jones." (Auszug aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest und warum Jesus kein Fotograph war")

HIPSTAMATISIERUNG & ÜBER DIE LIEBE ZUR FOTOGRAFIE

"JOHN S. trifft JANE"
"JOHN S. trifft JANE"

"Die Beziehung zu John S. war fantastisch und eröffnete mir bis dato eine vollkommen unbekannte Welt. Diese neue Welt hielt solange, bis ich Jane traf. Mit Jane sah die Welt auf einmal ganz anders aus. Irgendwie war alles lebendiger und frischer. Im wesentlichen änderte ich nichts an meinem eigenen Verhalten oder an meiner Sicht der Dinge. Aber im Vergleich zu der Beziehung mit John S. war Jane eine Revolution an Farbigkeit, neuen Eindrücken und eine echte Bereicherung in meinem Leben. Mit John S. verbindet mich eine immer währende Freundschaft, mit Jane eine neue Leidenschaft.“ (Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

WAHLKRAMPF


"Motive können zum Beispiel Tischdekorationen auf einem Pressetermin bei einem EU Gipfel sein, gestapelte Stühle im Bundesverfassungsgericht, gelbe Gummistiefel beim ersten Rundgang im Neubau der ECB, oder der Blick aus dem fahrenden Auto von einem Termin zum Nächsten." (Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

ZUM FOTOGRAFIEREN BRAUCHT MAN ZEIT – WER KEINE ZEIT HAT, KANN JA KNIPSEN


"Travelling faster and faster through this world, many of the everyday experiences that fill a journey get lost in the rush of getting from 'YOU ARE HERE' to whereever you are going. Iphonograhie is not about getting there, it´s about all the fun, the boredom and all absurdities you can have along the way." John S., Hipstamatiker

KOPFKINO


"Obwohl die Bilder an vollkommen unterschiedlichen Orten aufgenommen worden sind gibt es Verbindungen zwischen ihnen. Durch die Anordnung und Gegenüberstellung entstehen neue Fragen und die Antworten finden im Kopf des Betrachters statt. Pete Jones spricht von Kopfkino; denn es gibt nicht nur die eine Antwort."

AUFKLÄRUNG 2.0

"Pete Jones encourages readers to look closely at each page to uncover the connections between the images. He is interested in making pictures that are layered. They may suggest a point of view, but every reader or observer of this book will bring their own experience and set of associations to the work. Pete Jones constantly switching his subjects, tools and materials to expand himself and his work. This has helped him to continue to feel an urgency to make new work. He don’t want to be beholden to the past."

DIE BANALITÄT DES WICHTIGEN

"Dort, wo das `Gemeinte` aufhört, fängt das Sehen an! Die Komik des Ernsten! Die Banalität des Wichtigen! Der Glanz des Unscheinbaren! Die Überraschungen des Ungeplanten! Ein Gegenentwurf zu einer Fotografie des`Gemeinten`! Ein freies Spiel mit scheinbar Unvereinbarem, das sich über Assoziationen zu neuen Bedeutungen fügt! Lassen Sie Assoziationen tanzen! Lassen Sie sich von der Wirklichkeit überraschen! Schluss mit illustrativen Abbildern von Politikern, Promi-Smiles und Unfallautos! Schluss mit der ewigen Fixierung auf das `Gemeinte`! RITSCH RATSCH KLICK - EIN FOTOSOPHISCHES MANIFEST. Ein Fest und Augensschmaus!"

Verwackelt (Fotozine) | S.66 f Berlin/FFM| "Warum Jesus kein Fotos gemacht hätte" von A. Keller-Baumgarten

 "BUNCH OF KUNST"

"Was macht einen Künstler aus?" Auf diese Frage antwortete Pete Jones mit dem Satz: "Der Künstler übersteigt das Banausentum nicht in Perfektion". Definitiv ist er ein Freund der Fotosophie und nicht von Manifesten.