`Der Künstler übersteigt das Banausentum nicht in Perfektion` – dieser Satz gibt zumindest das künstlerische Verständnis wieder. Was ein Künstler sein soll, dass müssen andere beantworten. Was ein `fotosophisches Manifest` sein soll und `warum Jesus kein Fotograph war`, das kann hier in Kurzform nachlesen werden. Wer es ausführlicher mag, sollte sich das Buch `RITSCH RATSCH KLICK– ....` bestellen! Definitiv bin ich ein Freund der Fotosophie und nicht von Manifesten.

RITSCH RATSCH KLICK – EIN FOTOSOPHISCHES MANIFEST UND WARUM JESUS KEIN FOTOGRAPH WAR

"Es geht um Fotographien mit dem Smartphone und um die Betrachtung von Begriffen. Zunachst klingt das wie ein Widerspruch, denn in der Regel geht man davon aus, das sich ein Foto selbst erklärt. Fotographie ist eine Bildsprache und damit die einzige Sprache, die weltweit ohne Worte verstanden werden müsste, bzw. kann. Aber die Flut an veröffentlichten Bildern steht meines Erachtens in direktem Verhältnis zu einem gesellschaftlichen Wandel, in dem sich manche Begriffe genauso wenig halten lassen wie manche gesellschaftlichen Werte."

(Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

LIEBHABER VON GEGENÄTZLICHKEITEN

"Interessant in diesem Zusammenhang ist der Gedanke, dass die Demokratie an sich nicht auf Rentabilität ausgelegt ist, es aber dennoch zu einer Ökonomiesierung und Selbstoptimierung aller Lebensbereiche gekommen ist. Es wirkt fast so, dass heutige Gesellschaften gar nicht so frei zu sein scheinen, wie die Bilder in den Zeitschriften oder Chats suggerieren. Mit der Wortschöpfung Fotosophie und den scheinbar belanglosen Fotographien setze ich dem Effizienz- und Nützlichkeitsdenken, das als Gesellschaftsmaxime existiert, etwas entgegen."

(Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

DIE BANALITÄT DES WICHTIGEN

"Dort, wo das `Gemeinte` aufhört, fängt das Sehen an! Die Komik des Ernsten! Die Banalität des Wichtigen! Der Glanz des Unscheinbaren! Die Überraschungen des Ungeplanten! Ein Gegenentwurf zu einer Fotografie des`Gemeinten`! Ein freies Spiel mit scheinbar Unvereinbarem, das sich über Assoziationen zu neuen Bedeutungen fügt! Lassen Sie Assoziationen tanzen! Lassen Sie sich von der Wirklichkeit überraschen! Schluss mit illustrativen Abbildern von Politikern, Promi-Smiles und Unfallautos! Schluss mit der ewigen Fixierung auf das `Gemeinte`! RITSCH RATSCH KLICK - EIN FOTOSOPHISCHES MANIFEST. Ein Fest und Augensschmaus!"

Verwackelt (Fotozine) | S.66 f Berlin/FFM| "Warum Jesus kein Fotos gemacht hätte" von A. Keller-Baumgarten

WAHLKRAMPF


"Motive können zum Beispiel Tischdekorationen auf einem Pressetermin bei einem EU Gipfel sein, gestapelte Stühle im Bundesverfassungsgericht, gelbe Gummistiefel beim ersten Rundgang im Neubau der ECB, oder der Blick aus dem fahrenden Auto von einem Termin zum Nächsten."

(Auszüge aus dem Interview mit Pete Jones aus dem Buch "RITSCH RATSCH KLICK - ein fotosophisches Manifest")

ZUM FOTOGRAFIEREN BRAUCHT MAN ZEIT – WER KEINE ZEIT HAT, KANN JA KNIPSEN


"Travelling faster and faster through this world, many of the everyday experiences that fill a journey get lost in the rush of getting from 'YOU ARE HERE' to whereever you are going. Iphonograhie is not about getting there, it´s about all the fun, the boredom and all absurdities you can have along the way." John S., Hipstamatiker

"AUFKLÄRUNG 2.0"
"AUFKLÄRUNG 2.0"

"Obwohl die Bilder an vollkommen unterschiedlichen Orten aufgenommen worden sind gibt es Verbindungen zwischen ihnen. Durch die Anordnung und Gegenüberstellung im Buch entstehen neue Fragen und die Antworten finden im Kopf des Betrachters statt."

"KOPFKINO"
"KOPFKINO"

"Pete Jones spricht von Kopfkino; denn es gibt nicht nur die eine Antwort. Klar gibt es Geschichten zu den einzelnen Bildern und Aufnahmeorten; aber das spannende ist, dass eine komplett neue Sichtweise entstehen kann."

"BUNCH OF KUNST"
"BUNCH OF KUNST"

"Pete Jones encourages readers to look closely at each page to uncover the connections between the images. He is interested in making pictures that are layered. They may suggest a point of view, but every reader or observer of this book will bring their own experience and set of associations to the work. Pete Jones constantly switching his subjects, tools and materials to expand himself and his work. This has helped him to continue to feel an urgency to make new work. He don’t want to be beholden to the past."

aus der Serie: HIPSTAMATIC
aus der Serie: HIPSTAMATIC