"Es ist schon etwas komisch wenn jemand auf dem Fotoapparat anruft.

Im Laufe der Zeit favorisierte ich bei der App Hipstamatic den Umgang mit den Optiken John S.  und  Jane sowie den Film ``Blanko."

Minimal photography is one of the unique kinds of photography, it allows you to highlight the little things as well and brings them into focus. It also enhances the creativity because from these photographs one can get the inspiration for colors, contrast, perspective, shadows and highlights, and it actually accentuates the subject and brings out it’s beauty without taxing your attention span!

ER MAG KUNST – SIE WILL ZUR WIESEN
ER MAG KUNST – SIE WILL ZUR WIESEN

Obwohl die Bilder an vollkommen unterschiedlichen Orten aufgenommen worden sind, gibt es Verbindungen zwischen ihnen.

 Durch die Anordnung und Gegenüberstellung entstehen neue Fragen und die Antworten finden im Kopf des Betrachters statt.

 

Pete Jones spricht von Kopfkino.

FISCH BEIM SUNDOWNER
FISCH BEIM SUNDOWNER

Hipstamatic ist eine Foto-App um Bilder mit Retro-Effekten zu erzeugen. Das Programm, dessen Oberfläche einer analogen Fotokamera nachempfunden ist, verändert durch die Kombination verschiedener Software-Filter die Fotos, so dass sie wie Analogfotografien verschiedener Zeitepochen wirken. Das Buch zum Projekt:

"RITSCH RATSCH KLICK"

EIN FOTOSOPHISCHES MANIFEST UND WARUM JESUS KEIN FOTOGRAPH WAR

Limitierte Auflage 100 Ex. | 150 Seiten | signiert | SOLD OUT!

Limitierte Auflage 100 Ex. | 150 Seiten | signiert

22,00 €

  • leider ausverkauft

AUSZÜGE HIER:

SPECIAL SERIES

REZENZION / PRESSE

"In seinem fotosophischen Manifest deckt Jones Unsichtbares auf, aber enthüllt nichts. Letztlich ist dieses Interesse an Oberflächen, an Formen, Farben und Materialien der Schlüssel zum Geheimnis der Fotografie. Mit der Wortschöpfung Fotosophie und den scheinbar belanglosen Fotografien setzt er der Ökonomiesierung und Selbstoptimierung aller Lebensbereiche etwas entgegen."

"Ritsch Ratsch Klick eine Dokumentation von Hinterlassenschaften ganz ohne Selfies! Menschen, wie auch das weitere urbane Umfeld, wenn überhaupt, kommen nur beiläufig und ausdruckslos ins Bild."

`"Warum Jesus kein Fotograph war?´ ... weil er von einer Aura des Nicht-Abbildbaren umgeben sein müsste. Weil er nicht von dieser Welt ist, weil du dir kein Bildnis machen sollst ... Aber warum stellt Pete Jones seinen amüsanten Fotos eine so schwere Frage voran? Ist sie mehr als ein Spruch mit sakrilegischem Verblüffungs-Effekt, eine provokante Eigenwerbung? Was hat er sich dabei gedacht? Vielleicht nichts, oder nur Vages. Aber so wie der Zufallswurf ein Volltreffer sein kann, so kann die hingeworfene Behauptung mehr bedeuten als die mühsam dem Hirn abgerungene Erkenntnis. Seine Behauptung zielt - bewusst oder unbewusst - auf das Wesen der heutigen Wahrnehmung, die immer mehr eine medial vermittelte ist, da Milliarden medialer Bilder es uns immer schwerer machen, Wirklichkeit wahrzunehmen und nicht ihre Doubles, die Abbilder. ... Und Pete Jones? Was hat er damit zu tun? Er, ein witziger, sympathischer, durchaus irdischer ... Ritsch Ratsch Klick ... Fotograf? Weil er sich bemüht, mit seinen Fotos dem Konventionellen zu entwischen, indem er Risse sucht in der medial konditionierten Wahrnehmung. Weil er auf entdeckungsfreudige Weise einfangen möchte, was durch diese Ritzen und Spalten als Noch-nicht-Definiertes hindurchschimmert."

"Seine Fotografien bewegen sich im Spannungsfeld zwischen sachlicher Dokumentation und einer subjektiven Aneignung des Sujets, zwischen vermeintlich spontaner Reportage und einer rein künstlerischen Vision."

"Jahrelang ist Jones gereist, immer auch getrieben von der Notwendigkeit, zu fotografieren. Seine Aufnahmen entstanden dabei nicht aus überlegter Distanz heraus, sondern stets unmittelbar in der von ihm erlebten Situation."

"Der kreative Prozess, wie ihn Pete Jones praktiziert, erinnert an naturwissenschaftliche oder philosophische Versuchsanordnungen. Es käme ihm ohnehin nicht in den Sinn, einen Ausschließlichkeitsanspruch der Kunst auf Kreativität zu postulieren. Die Flut an veröffentlichten Bildern steht seines Erachtens in direktem Verhältnis zu einem gesellschaftlichen Wandel, in dem sich manche Begriffe genauso wenig halten lassen wie manche gesellschaftlichen Werte. Was zählt, ist das Individuum in seinem Streben nach Erkenntnisgewinn."

"Zentraler Aspekt von Pete Jones künstlerischem Ansatz ist die Kombination und Konfrontation vertrauter, alltäglicher Objekte und Situationsfragmente. Hierdurch wird hinter der funktionsorientierten Banalität der ins Bild gerückten Einzelelemente ein neuer, unvertrauter Blick frei auf eine surreal aufscheinende zweite Natur, eine Art fremdes Eigenleben der Dinge."