Am Anfang stand der reine Spaß an der Fotografie mit dem Smartphone. Daraus entwickelte sich mit der Zeit ein Projekt.

 

Seine Hipstamatic-Serien sind Teil seines „Doppellebens“. Als Kameramann einer weltweiten Nachrichtenagentur dreht er „spektakuläre“ Ereignisse und daneben fotografiert er im Umfeld der tagesaktuellen Berichterstattung die „Belanglosigkeiten“ rechts und links neben diesen Ereignissen.

 

Sein Interesse gilt den Bildern, den Brüchen rechts und links der alltäglichen Realität.

 

„Der Reiz liegt für mich darin, an vielen unterschiedlichen Orten zu fotografieren und dort Dinge zu entdecken, die vielleicht belanglos erscheinen und die kaum einer wahrnimmt, die aber trotzdem dort sind. Das können Orte sein, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden oder eventuell sogar Geschichte geschrieben wird – oder eben auch Parkhäuser oder Straßenszenen.

 

Normale Motive können zum Beispiel Tischdekorationen auf einem Pressetermin bei einem EU-Gipfel sein, gestapelte Stühle im Bundesverfassungsgericht, gelbe Gummistiefel beim ersten Rundgang im Neubau der ECB oder der Blick aus dem fahrenden Auto von einem Termin zum nächsten.“ (Zitat: Pete Jones)

 

Pete Jones arbeitet mit der wunderbar simplen Verfügbarkeit und Unauffälligkeit der Smartphone-Fotografie in Verbindung mit der Foto-App Hipstamatic, die alte analoge Kameras und Filme simuliert.

 

Parallel zur Ausstellung „Augenblick mal” wird das Buch „Ritsch Ratsch Klick - Ein Fotosophisches Manifest ... und warum Jesus kein Fotograf war“ zum 3. Teil der Sammlung Jones erscheinen.




ARTIST TALK | BUCHVORSTELLUNG

FR. 10.03. 2017 |

SAVE THE DATE

 

Ein Gespräch über Smartphonefotographie mit

Susanne Jung und Pete Jones